# Namen auf Esperanto: Johann ist Johano, Peter ist Petro

Source: https://esperantopedia.org/de/werkzeuge/namen/
Language: de
Updated: 2026-10-30

> Johann und Hans heißen auf Esperanto Johano, Peter heißt Petro, Maria Mario oder Maria. Suchbare Namensliste und Regeln für jeden Namen.

Die meisten Esperanto-Sprecher behalten einfach ihren eigenen Namen – *Ana*, *Tomasz*, *Keiko* – und schreiben ihn so, wie er in ihrer Sprache geschrieben wird. Viele häufige Namen haben außerdem eine **traditionelle Esperanto-Form**, die wie jedes Esperanto-Substantiv auf *-o* endet: *Johano* (Johann), *Petro* (Peter), *Aleksandro* (Alexander). Mit der Liste unten findest du deine.

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## So überträgst du deinen Namen ins Esperanto

**Schreibe deinen Namen so, wie er klingt, mit Esperanto-Buchstaben, und hänge die Substantivendung *-o* an: *Mia nomo estas Johano* – „Mein Name ist Johann“.** Du kannst deinen Namen auch unverändert lassen, und *Mia nomo estas John* ist genauso richtig. Das PMEG, die Referenzgrammatik des Esperanto, sagt, ein Name dürfe seine ursprüngliche Form behalten oder vollständig angepasst werden, und keines der beiden Verfahren passe in jeder Lage.

So gehst du vor:

1. **Suche eine traditionelle Form** in der Liste oben. Häufige Vornamen haben feste Esperanto-Formen.
2. **Sonst schreibe ihn nach dem Klang.** Nimm für jeden Laut einen Esperanto-Buchstaben ([Alphabet](https://esperantopedia.org/de/lernen/alphabet/)), zum Beispiel *Yosiko* → *Joŝiko* und *Elisabeth* → *Elizabeto*. Wie du ĉ, ĝ, ĥ, ĵ, ŝ und ŭ tippst, steht auf derselben Seite.
3. **Hänge *-o* an, wenn der Name wie ein Esperanto-Substantiv funktionieren soll.** Ein vollständig angepasster Name lässt sich von jedem aussprechen, der Esperanto gelernt hat, und nimmt alle Endungen an, auch den [Akkusativ](https://esperantopedia.org/de/grammatik/akkusativ/): *Mi konas Johanon.* – „Ich kenne Johann.“

### Beispiele für feste Formen

| Esperanto | Derselbe Name anderswo | Hinweis |
|---|---|---|
| *Johano* | Johann, Johannes, John, Jean, Juan, Jan | Männername hebräischen Ursprungs |
| *Petro* | Peter, Pierre, Pedro, Piotr | Männername griechischen Ursprungs |
| *Ludoviko* | Ludwig, Louis, Ludwik, Luis | Zamenhofs Vorname: *Ludoviko Lazaro Zamenhof* ([Biografie](https://esperantopedia.org/de/ueber-esperanto/zamenhof/)) |
| *Mario* | Maria, Marie, Mary; auch Mario, Marius | ReVo führt es als Frauennamen (zum Beispiel Maria, die Mutter Jesu) und als Männernamen lateinischen Ursprungs |
| *Anno* | Anna, Anne, Ana | Frauenname; die Form des Fundamento, auch *Anna* geschrieben |
| *Elizabeto* | Elisabeth, Elizabeth, Élisabeth | Frauenname; die Form des Fundamento, auch *Elizabeta* geschrieben |

### Frauennamen: -o, -a oder -ino

Frauennamen bekamen von Anfang an die Endung *-o*: Das PMEG weist darauf hin, dass schon das Fundamento *Anno*, *Mario*, *Klaro* und *Sofio* verwendet, und nennt das vorbildlich. Namen auf *-a* wie *Maria* und *Anna* sind weit verbreitet, und das PMEG sagt, man solle sie zumindest dulden. Unproblematisch sind sie, wenn der ursprüngliche Name schon auf *-a* endet, denn dann gilt er als unangepasst.

Die Nachsilbe *-in-* ist normalerweise unnötig. Sie hilft, wenn ein Name auch bei Männern vorkommt: *Mario* kann ebenso ein Männername sein, eine Frau kann also *Mariino* heißen – oder einfach *Maria*. Das PMEG rät davon ab, ein *-a* zu erfinden, das im Original fehlt: *Miriamo*, nicht *Miriama*, und *Joŝiko*, nicht *Joŝika*.

### Familiennamen und Endungen

Oft wird nur der Vorname angepasst und der Familienname bleibt, wie er geschrieben wird. Das Akkusativ-*n* steht nur beim angepassten Vornamen: *Mi konas Johanon Smith.* – „Ich kenne John Smith.“ Das PMEG nennt das eine Gewohnheit, keine Regel.

| Dein Name endet auf … | So bekommt er den Akkusativ |
|---|---|
| *-o* (angepasste Namen) | *-n* direkt: *Mi vidis Johanon.* – „Ich sah Johann.“ |
| Vokal (unverändert) | *-n* direkt: *Ĉu vi konas Annan?* – „Kennst du Anna?“ |
| Konsonant (unverändert) | *-o* vor dem *-n* ergänzen oder das *-n* weglassen, wenn die Bedeutung klar ist: *Ana vidis Peter.* – „Ana sah Peter.“ |
| Ein Titel steht davor | Nur der Titel bekommt *-n*: *Mi vidis doktoron Smith.* – „Ich sah Dr. Smith.“ |

### Wann solltest du deinen Namen nicht ändern?

Behalte deinen Namen, wie er geschrieben wird, wenn man ihn schriftlich wiedererkennen muss, etwa in einem Profil, bei einer Autorenzeile oder in einer Veröffentlichung. Das PMEG sagt, unveränderte Namen seien nützlich, wenn es auf die ursprüngliche Schreibung ankommt, und eine vollständig angepasste Form sei nicht immer erkennbar, wenn der Name wenig bekannt ist. Zamenhofs eigener Familienname bleibt im Esperanto unverändert.

Der Preis eines unveränderten Namens ist die Aussprache, denn nicht jeder weiß, wie er in deiner Sprache gelesen wird. Das PMEG empfiehlt, entweder die ursprüngliche Aussprache anzugeben oder eine im Esperanto-Stil, und den Namen nicht so zu lesen, als stamme er aus einer anderen Sprache. Ein Name in einer nichtlateinischen Schrift wird normalerweise in lateinische Buchstaben übertragen, nach einem amtlichen System oder mit dem Esperanto-Alphabet. Wie du dich vorstellst, zeigen unsere [Grundlagen-Redewendungen](https://esperantopedia.org/de/redewendungen/grundlagen/).

## Wie Esperanto Namen bildet

- **Traditionelle Formen enden auf -o.** Zamenhofs Generation gab jedem Namen die Substantivendung: *Johano*, *Mario* (Maria), *Anno* (Anna). Diese Form findest du noch in älteren Büchern und in der Bibelübersetzung.
- **Frauennamen enden heute oft auf -a.** Moderne Sprecher schreiben häufig *Maria*, *Anna* oder *Klara* statt *Mario*, *Anno*, *Klaro*, weil das *-a* in vielen Sprachen natürlich klingt – auch im Deutschen.
- **Auch die weibliche Nachsilbe -in- funktioniert.** *Petro* → *Petrino*, *Paŭlo* → *Paŭlino* sind weibliche Formen männlicher Namen.
- **Die Schreibung folgt der Aussprache.** Ein an Esperanto angepasster Name wird mit Esperanto-Buchstaben geschrieben: *Ŝarloto* (Charlotte), *Ĝorĝo* (George, wie man es im Englischen ausspricht; die traditionelle Form ist *Georgo*).
- **Kosenamen bilden -ĉj- und -nj-.** *Johano* → *Joĉjo* („Hansi“), *Mario* → *Manjo* („Mariechen“). Mehr zu diesen [Nachsilben](https://esperantopedia.org/de/grammatik/suffixe/).

Steht dein Name nicht in der Liste, behalte ihn oder passe ihn an: Schreibe ihn mit Esperanto-Buchstaben, wie er ausgesprochen wird, und hänge *-o* an, wenn er wie ein Esperanto-Substantiv funktionieren soll – zum Beispiel im [Akkusativ](https://esperantopedia.org/de/grammatik/akkusativ/): *Tomas* → *Tomaso*, *Mi vidis Tomason* („Ich sah Tomas“).

## Deutsche Namen auf Esperanto

Viele deutsche Vornamen haben eine traditionelle Entsprechung: *Johann*, *Johannes* und *Hans* (die deutsche Kurzform von Johannes) entsprechen *Johano*. Weitere Beispiele: *Peter* – *Petro*, *Paul* – *Paŭlo*, *Karl* – *Karolo*, *Wilhelm* – *Vilhelmo*, *Friedrich* – *Frederiko*, *Ludwig* – *Ludoviko*, *Georg* – *Georgo*, *Thomas* – *Tomaso*.

Umlaute und *ß* gibt es im Esperanto nicht. Hat ein Name keine traditionelle Form, schreibt man ihn nach der Aussprache: *sch* wird zu *ŝ*, *tsch* zu *ĉ*, *z* zu *c*, *w* zu *v* und *ei* zu *aj*. So wird *Schneider* zu *Ŝnajder* und *Schulz* zu *Ŝulc*. Das sind Beispiele für lautnahe Schreibung, keine festen Formen. Nachnamen übersetzt man nicht; in einem Esperanto-Text kannst du sie mit der originalen Schreibung stehen lassen, Umlaute inklusive.

## Häufige Fragen

### Wie heißt Johann auf Esperanto?
Die traditionelle Esperanto-Form von Johann (auch Johannes oder Hans) ist *Johano*. Ein Mann namens Johann kann seinen Namen auch als *Johann* behalten – beides ist richtig.

### Muss ich meinen Namen ins Esperanto übersetzen?
Nein. Die meisten Esperanto-Sprecher behalten ihren eigenen Namen. Esperanto-Formen von Namen sind traditionell und freiwillig, so wie *John* oder *Jean* für Johann.

### Warum enden weibliche Namen im Esperanto auf -o?
In den Anfangszeiten endete jedes Substantiv, auch jeder Name, auf *-o*, die grammatisch neutrale Endung. Heute sind beide Stile üblich: *Mario* und *Maria* sind richtig.

### Wie sagt man auf Esperanto „Ich heiße …“?

Sage *Mia nomo estas Ana.* oder *Mi nomiĝas Ana.* – „Mein Name ist Ana.“ / „Ich heiße Ana.“ Beides ist richtig, und der Name kann dein eigener sein oder seine Esperanto-Form. Weitere Begrüßungen stehen auf der Seite mit den [Grundlagen-Redewendungen](https://esperantopedia.org/de/redewendungen/grundlagen/).

### Soll ich an meinen Namen ein -o hängen?

Nur wenn er sich wie ein Esperanto-Substantiv verhalten soll, zum Beispiel um das Akkusativ-*n* anzuhängen. Unveränderte Namen sind ebenfalls richtig. Ein Name auf Vokal kann *-n* direkt annehmen (*Annan*), ein Name auf Konsonant kann *-on* annehmen oder unverändert bleiben, wenn die Bedeutung klar ist.

### Wie schreibe ich meinen Namen mit Esperanto-Buchstaben?

Schreibe jeden Laut mit einem Esperanto-Buchstaben, wie in *Joŝiko* (aus *Yosiko*), und ersetze Buchstaben, die das Esperanto nicht hat, etwa *w*, *y*, *q* und *x*, durch die Laute, für die sie stehen. Die Alternative ist, die ursprüngliche Schreibung zu behalten oder den Namen vollständig mit *-o* anzupassen, wie *Elizabeto* für Elisabeth.

## Quellen

- Namen und ihre Entsprechungen: [Reta Vortaro](https://reta-vortaro.de/) (GPL 2.0) und [Wiktionary](https://en.wiktionary.org/wiki/Category:Esperanto_given_names) (CC BY-SA 4.0).
- Entsprechungen, die in Reta Vortaro fehlen: die übliche deutsche Form jedes Namens, geprüft anhand der deutschsprachigen Wikipedia. *Aleksio* (Alexius; russisch Alexei) ist kein Stichwort in Reta Vortaro; diese Form verwenden Beispielsätze in Reta Vortaro und die Esperanto-Wikipedia ([Aleksio Savrasov](https://eo.wikipedia.org/wiki/Aleksio_Savrasov)).
- Einträge im Reta Vortaro: [Johano](https://reta-vortaro.de/revo/art/johan.html), [Petro](https://reta-vortaro.de/revo/art/petr.html), [Ludoviko](https://reta-vortaro.de/revo/art/ludovik.html), [Mario](https://reta-vortaro.de/revo/art/mari.html)
- [PMEG: Propraj nomoj](https://bertilow.com/pmeg/gramatiko/propraj_nomoj/index.html), besonders [35.1 Nomspecoj](https://bertilow.com/pmeg/gramatiko/propraj_nomoj/nomspecoj.html), [35.2 Ne-esperantigitaj nomoj](https://bertilow.com/pmeg/gramatiko/propraj_nomoj/ne-esperantigitaj.html) und [35.3 Esperantigitaj nomoj](https://bertilow.com/pmeg/gramatiko/propraj_nomoj/esperantigitaj.html) (CC BY-SA 4.0)
