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Über Esperanto

Aus welchen Sprachen besteht Esperanto? Herkunft der Wörter

Meist lateinische und französische Wurzeln, etwa ein Viertel germanische, wenige Prozent slawische und griechische – ganz übernommen, lautgetreu geschrieben und durch eine einzige regelmäßige Grammatik verbunden.

Aktualisiert: 9 Min. Lesezeit

Esperanto beruht nicht auf einer einzigen Sprache. Seine Wurzeln stammen überwiegend aus dem Lateinischen und den romanischen Sprachen (Französisch, Italienisch, Spanisch), etwa ein Viertel aus germanischen Sprachen (Deutsch, Englisch, Jiddisch) und wenige Prozent aus slawischen Sprachen, dem Griechischen und anderen Sprachen. In unserer Analyse der 1.000 häufigsten Esperanto-Wurzeln (843 mit auswertbaren Herkunftsdaten; Stand 7. Oktober 2026) waren 69 % romanisch, 24 % germanisch, 4 % slawisch, 1 % griechisch und 2 % aus anderen Sprachen. Auch die Grammatik ist keiner einzelnen Sprache nachgebaut: Sie ist ein kleines, regelmäßiges System aus unveränderlichen Bausteinen und steht im Aufbau den agglutinierenden Sprachen näher als den romanischen Sprachen, die die meisten Wurzeln lieferten.

Für Deutschsprachige gilt: Bei 21 % der häufigen Wurzeln nennt Wiktionary Deutsch als eine der Quellen, von hundo und tago bis zu ŝranko und ŝtrumpo. Mehr dazu im Abschnitt „Wie viel Deutsch steckt im Esperanto?“ weiter unten.

Unsere Analyse der Wiktionary-Etymologien

Wir haben die Wurzeln des Reta Vortaro (ReVo) mit dem englischen Wiktionary abgeglichen, das bei vielen Esperanto-Wörtern die Sprachen verzeichnet, aus denen sie entlehnt wurden. Von 12.680 Wurzeln (ohne Affixe und Eigennamen) haben 4.006 eine genannte fremdsprachige Quelle. Unter den 1.000 häufigsten Wurzeln, gereiht nach ihrem Vorkommen in 822.296 Tatoeba-Sätzen, sind es 843. Von den 2.654 Wurzeln, die ReVo als Teil des Fundamento (1905) kennzeichnet, sind es 1.931.

QuellfamilieTop-1.000-WurzelnFundamento-WurzelnAlle Wurzeln mit DatenFließtext
Romanisch (Latein, Französisch, Italienisch …)69 %66 %60 %74 %
Germanisch (Deutsch, Englisch, Jiddisch …)24 %25 %24 %21 %
Slawisch (Russisch, Polnisch, Tschechisch …)4 %5 %5 %3 %
Griechisch1 %2 %5 %1 %
Andere (Arabisch, Japanisch, Finnisch …)2 %2 %6 %1 %
Ausgewertete Wurzeln8431.9314.0062,9 Millionen Vorkommen

Wurzeln mit Quellen in mehreren Familien, etwa familio „Familie“ (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch), werden zu gleichen Teilen aufgeteilt. Der „Fließtext“ gewichtet jede Wurzel danach, wie oft sie in den Tatoeba-Sätzen vorkommt. Eine zweite Rangliste aus Zamenhofs Fundamenta Krestomatio (1903) ergibt fast dasselbe Bild: 71 % romanisch, 22–23 % germanisch.

Rein romanisch, rein germanisch oder gemischt

Bei 26 % der 1.000 häufigsten Wurzeln verteilen sich die Quellen auf mehr als eine Familie.

FamilieNur diese FamilieUnter den Quellen genannt
Romanisch488 Wurzeln (58 %)693 (82 %)
Germanisch118 (14 %)310 (37 %)
Slawisch7 (0,8 %)72 (8,5 %)
Griechisch6 (0,7 %)14 (1,7 %)
Andere7 (0,8 %)20 (2,4 %)
Mehrere Familien217 (26 %)–

Die Spalte „genannt“ ergibt zusammen mehr als 100 %.

Am häufigsten genannte Sprachen

Anteil der Esperanto-Wurzeln, bei denen das Wiktionary die jeweilige Sprache als Quelle nennt
Top-1.000-WurzelnAlle Wurzeln mit Daten
Daten anzeigen
SpracheTop-1.000-WurzelnAlle Wurzeln mit Daten
Latein45 %40 %
Französisch42 %33 %
Italienisch28 %19 %
Englisch25 %23 %
Deutsch21 %20 %
Russisch6 %9 %
Polnisch6 %8 %
Spanisch4 %3 %

Latein und Französisch liegen vorn. Spanisch wird nur bei 30 der 843 häufigen Wurzeln genannt; Wurzeln, die spanisch aussehen, werden dem Latein zugerechnet, das Spanisch mit den anderen romanischen Sprachen teilt.

Grenzen der Analyse

  • Wiktionary ist ein Gemeinschaftsprojekt; nur etwa 150 Esperanto-Einträge nennen ein etymologisches Wörterbuch (das von Vilborg oder das von Cherpillod).
  • Wir zählen die als direkte Quellen genannten Sprachen, nicht ältere Vorstufen (hundo zählt als deutsch, nicht als urgermanisch).
  • Nur 32 % aller Wurzeln und 84 % der 1.000 häufigsten haben auswertbare Daten. Internationalismen wie sistemo und regiono haben oft keine Etymologie, daher sind Latein und Griechisch vermutlich unterzählt.
  • Englisch wird bei lateinisch geprägten Wörtern, die es mit dem Französischen teilt (protekti, rivero), manchmal allein genannt. Rechnet man diese als romanisch, verschiebt sich der romanische Anteil der Top 1.000 nur um etwa einen Prozentpunkt.

Vergleich mit anderen Schätzungen

SchätzungRomanischGermanischRest
Mattos (1987), Grundwortschatz84 %14 %2 % slawisch oder griechisch
Janton (1994), zitiert bei Puškar (2015), Wortschatzetwa 80 %10 %5 % Griechisch, 5 % Slawisch (seine Analyse von 1993: 75/20/5)
Zamenhofs ursprünglicher Wortschatz (1887)etwa zwei Dritteletwa ein Drittel–
Diese Analyse, Top-1.000-Wurzeln69 %24 %7 %
Diese Analyse, Fundamento-Wurzeln66 %25 %9 %

Die gängige Angabe „80 % romanisch“ entspricht dem Anteil der Wurzeln, die eine romanische Quelle nennen (hier 80–82 %), nicht dem Anteil der rein romanischen (55–58 %). Die Zahlen weichen ab, weil die Studien Verschiedenes zählen (Wörterbuchwurzeln, Grundwortschatz, Fließtext), weil Wörter, die über das Englische oder Deutsche ins Esperanto kamen, hier diesen Sprachen zugerechnet werden, und weil die Daten lückenhaft sind. Eine sichere Zusammenfassung lautet: zwei Drittel bis neun Zehntel romanisch, je nachdem, was gezählt wird, der größte Teil des Rests germanisch und wenige Prozent slawisch und griechisch.

Beispielwörter nach Herkunft

QuelleBeispiele (laut Wiktionary genannte Quelle)
Lateinhomo „Mensch“ (homō), vidi „sehen“ (videō), sed „aber“ (sed)
Französischgranda „groß“ (grand), ĉambro „Zimmer“ (chambre), infano „Kind“ (enfant)
Italienischbela „schön“ (bello), verda „grün“ (verde), ricevi „erhalten“ (ricevere)
Deutsch und Jiddischhundo (Hund), tago (Tag), knabo (Knabe), ŝati „mögen“ (schätzen), hejmo „Heim“ (jiddisch heym)
Englischbirdo „Vogel“, suno „Sonne“, ŝipo „Schiff“, ŝi „sie“
Polnisch und Russischcelo „Ziel“ (cel), krado „Gitter“ (krata), nepre „unbedingt“ (nepremenno), kolbaso „Wurst“ (kolbasá)
Griechischkaj „und“ (καί), pri „über“ (περί), kosmo „Kosmos“ (κόσμος)
Anderesaŭno (finnisch), papriko (ungarisch), kimono (japanisch), islamo (arabisch)

Welche Wörter stammen aus dem Englischen?

Wiktionary nennt Englisch als einzige Quelle von 264 Wurzeln (6,6 % derer mit Daten), 36 davon unter den 1.000 häufigsten. Beispiele sind birdo, suno, ŝipo, boato „Boot“, teamo „Team“ und moderne Entlehnungen wie klubo, ĵazo „Jazz“ und sandviĉo.

Welche Wörter sind slawisch?

Nur 65 Wurzeln (1,6 %) haben ausschließlich slawische Quellen, darunter vosto „Schwanz“ (russisch xvost), gladi „bügeln“ (russisch gladitʹ), barĉo „Borschtsch“ (polnisch barszcz) und roboto (tschechisch robot). Slawische Sprachen werden bei 12 % der Wurzeln genannt, meist bei Internationalismen wie fakto, die es auch im Russischen und Polnischen gibt. Größer ist der slawische Einfluss in Bedeutung und Grammatik: Das Präfix ek- und das Suffix -ad- erinnern an den slawischen Verbalaspekt.

Welche Wörter enthalten ĥ und ĵ?

Etwa 205 der 12.680 Wurzeln enthalten ĥ, 67 enthalten ĵ. Von den 44 ĥ-Wurzeln mit Daten nennen 23 das Griechische, etwa ĥaoso „Chaos“, teĥniko „Technik“ und ĥoro „Chor“; einige stammen aus dem Russischen (kolĥozo), Hebräischen (ĥasido) oder Arabischen (ĥalifo). Von den 32 ĵ-Wurzeln mit Daten nennen 21 eine romanische Sprache, meist Französisch (ĵurnalo „Zeitung“, ĵeti „werfen“, ĵaŭdo „Donnerstag“), einige Englisch (ĵazo) oder Japanisch (ĵudo). Wie du beide Laute aussprichst, steht unter Alphabet und Aussprache.

Wie viel Deutsch steckt im Esperanto?

Bei 21 % der 1.000 häufigsten Wurzeln (174 von 843) nennt Wiktionary Deutsch als eine der Quellen; bei 44 Wurzeln (5,2 %) ist Deutsch die einzige genannte Sprache. Unter den Quellsprachen steht Deutsch damit an fünfter Stelle, hinter Latein (45 %), Französisch (42 %), Italienisch (28 %) und Englisch (25 %), aber vor Russisch (6 %) und Polnisch (6 %). Das eng mit dem Deutschen verwandte Jiddisch wird bei 31 Wurzeln (3,7 %) genannt, nie als einzige Quelle.

Wörter, die du sofort erkennst

In den folgenden Wörtern nennt Wiktionary Deutsch als Quelle. Das deutsche Wort steht auch in ReVo als Übersetzung; bei ŝranko, ŝtrumpo, kelnero, ŝtato und ŝraŭbo führt es außerdem schon der Universala Vortaro von 1893 in seiner deutschen Spalte (bei ŝnuro steht dort Strick).

EsperantoDeutsches WortWas sich beim Übernehmen ändert
kukoKuchench wird k, -en fällt weg, es kommt die Endung -o
kelneroKellnerll wird l (auch jiddisch kelner)
ŝrankoSchranksch wird ŝ
ŝnuroSchnursch wird ŝ (auch jiddisch, polnisch, russisch)
ŝraŭboSchraubesch wird ŝ, au wird aŭ
ŝtrumpoStrumpfStr- spricht man „Schtr-“, also ŝtr-; das -f fällt weg
ŝtatoStaatSt- wird ŝt-, aa wird a
ŝtaloStahlSt- wird ŝt-, das Dehnungs-h fällt weg
ŝtelistehlenSt- wird ŝt-, das Dehnungs-h fällt weg, aus -en wird die Verbendung -i

Die Schreibung folgt der Aussprache: Deutsches „sch“ wird zu ŝ, und am Wortanfang, wo man „scht“ spricht, zu ŝt-. Das gilt nur für Wörter aus dem Deutschen. Stelo „Stern“ (aus lateinisch stella) und stari „stehen“ (aus italienisch stare) behalten ihr st-.

Weitere Wörter, bei denen Wiktionary nur Deutsch als Quelle nennt, sind Verben wie lasi „lassen“, ŝalti „schalten“, gliti „gleiten“, taŭgi „taugen“, bedaŭri „bedauern“ und ŝajni „scheinen“, Nomen wie monato „Monat“, gasto „Gast“, bildo „Bild“, farbo „Farbe“, ŝafo „Schaf“ und ŝerco „Scherz“ sowie kleine Wörter wie nur, nun und ja. Bei laŭ (aus „laut“), morgaŭ (aus „morgen“) und jen (aus „jener“; ReVo übersetzt es mit „hier, da, sieh da“) nennt Wiktionary neben dem Deutschen auch das Jiddische. Auch das dank- in Dankon! stammt laut Wiktionary aus dem deutschen „Dank“; mehr dazu unter Danke, bitte, Entschuldigung auf Esperanto.

Knabo ist das übliche Esperanto-Wort für „Junge“, auch wenn „Knabe“ im heutigen Deutsch altertümlich klingt: Laut Wiktionary war es zur Zeit der Entstehung des Esperanto noch Standardsprache.

Fallstricke für Deutschsprachige

Wo ein Wort aus dem Deutschen kommt, muss es nicht dasselbe bedeuten. Drei Beispiele, mit den Angaben aus ReVo:

  • Ja heißt nicht „ja“ als Antwort. Es ist die betonende und einräumende Partikel („ja“, „zwar“ in ReVo), wie in „Er ist ja mein Freund“: li estas ja mia amiko, sed mi ne aprobas lian konduton – „er ist zwar mein Freund, aber ich billige sein Verhalten nicht“ (ReVo). Die Antwort „Ja“ lautet jes (laut Wiktionary aus dem Englischen entlehnt).
  • Ŝlosi ist „abschließen“, nicht allgemein „schließen“. ReVo definiert es als „mit einem Schloss schließen“: Ŝlosu vian pordon post vi – „Schließ deine Tür hinter dir ab“. „Schließen“ heißt fermi.
  • Ŝati ist „wertschätzen, mögen“, nicht „abschätzen“. Wer etwas einschätzen oder taxieren will, sagt taksi: ReVo übersetzt es mit „abschätzen, bewerten, taxieren“.

Ist die Mischung chaotisch?

Nein: Die Quellen sind gemischt, das System ist es nicht. Zamenhofs Regel 15 in den 16 Regeln besagt, dass internationale Wörter ganz übernommen werden, mit Esperanto-Schreibung und -Endungen. Kompromisse wie tondri „donnern“ (englisch thunder, französisch tonner) sind selten.

Jede Wurzel folgt dann denselben Regeln:

  • Ein Laut pro Buchstabe, sodass ein entlehntes Wort so geschrieben wird, wie man es spricht.
  • Feste Endungen (-o, -a, -e, -i) und keine unregelmäßigen Verben.
  • Unveränderliche Bausteine: san „gesund“ bleibt immer san und ergibt mal·san·ul·ej·o „Krankenhaus“. Siehe Wortbildung.

Sprachwissenschaftler beschreiben Esperanto als lexikalisch romanisch, morphologisch agglutinierend und in gewissem Maß isolierend (Blanke, 1985). Eine Studie von 2010 (Parkvall) fand es etwas europäisch geprägt, aber deutlich weniger als die europäischen Sprachen selbst. Naturalistische Plansprachen wie Interlingua übernehmen natürlichen Wortschatz mit wenig eigener Ableitung; siehe Esperanto im Vergleich.

Wie viele Wörter erkennst du als Deutschsprachiger?

Du erkennst zwei Schichten wieder: die deutschen Wurzeln (Deutsch wird bei 21 % der häufigen Wurzeln genannt) und die lateinisch-französischen Fremdwörter, die auch das Deutsche kennt, etwa familio, kongreso, fabriko und filmo. Wer in der Schule Englisch, Französisch oder Latein gelernt hat, erkennt weitere Wurzeln: Französisch wird bei 42 %, Englisch bei 25 % der häufigen Wurzeln genannt. Nicht jede germanische Wurzel sieht deutsch aus: Bei birdo, suno und ŝipo nennt Wiktionary nur das Englische (bird, sun, ship), und sie ähneln „Vogel“, „Sonne“ und „Schiff“ weniger als den englischen Wörtern.

Wir haben keine veröffentlichte Messung gefunden, wie viel Esperanto-Wortschatz Sprecher einer bestimmten Sprache erkennen, und nennen deshalb keinen Prozentsatz; die Tabellen zeigen die Herkunft, nicht die Erkennbarkeit. Schlag Wörter im Wörterbuch nach oder lies, wie Zamenhof 1887 die 917 Wurzeln des Unua Libro auswählte.

Häufige Fragen

Ist Esperanto Spanisch?

Nein. Spanisch wird als Quelle für etwa 4 % der 1.000 häufigsten Wurzeln genannt, gegenüber 45 % für Latein, 42 % für Französisch und 28 % für Italienisch. Esperanto kann wie Spanisch oder Italienisch klingen, weil es fünf reine Vokale hat und seine lateinischen Wurzeln oft spanische Verwandte haben.

Ist Esperanto eine Mischung aus mehreren Sprachen?

Im Wortschatz ja: Die Wurzeln stammen aus vielen, überwiegend europäischen Sprachen. Die Mischung ist geordnet, weil jede Wurzel ganz übernommen, lautgetreu geschrieben und nach regelmäßigen Regeln verbunden wird.

Ist Esperanto mit dem Deutschen verwandt?

Nicht im Sinne einer Sprachfamilie, aber im Wortschatz: Bei 21 % der häufigen Wurzeln nennt Wiktionary Deutsch als Quelle, etwa bei hundo, tago, monato und ŝranko. Die Grammatik ist eigenständig und viel einfacher als die deutsche: kein grammatisches Geschlecht, nur Nominativ und Akkusativ, keine unregelmäßigen Verben.

Welche Sprache steht dem Esperanto am nächsten?

Keine einzelne. Nach dem Wortschatz werden Latein und Französisch am häufigsten genannt, dann Italienisch, Englisch und Deutsch. Nach dem Aufbau argumentierte Claude Piron, dass die Wortbildung eher dem Chinesischen ähnelt als typischen europäischen Sprachen, mit einer slawischen Schicht in Bedeutung und Grammatik. Eine veröffentlichte Studie, die eine einzelne nächstverwandte Sprache bestimmt, haben wir nicht gefunden.

Ist Esperanto eurozentrisch?

Beim Wortschatz größtenteils ja: Romanische, germanische, slawische und griechische Quellen machen etwa 98 % der häufigen Wurzeln mit Daten und 95 % aller Wurzeln mit Daten aus. Bei der Grammatik trifft das weniger zu. Die Argumente und Entgegnungen stehen unter Kritik am Esperanto.

Quellen

  • Wiktionary (englische Ausgabe, CC BY-SA), Esperanto-Einträge, extrahiert mit Wiktextract auf kaikki.org, heruntergeladen am 7. Oktober 2026; unsere eigene Auswertung von 135.141 Einträgen
  • Reta Vortaro (ReVo), Ausgabe vom 7. Oktober 2026: Wurzelliste, Fundamento-Markierungen und deutsche Übersetzungen
  • Universala Vortaro (1893), Teil des Fundamento: französische, englische, deutsche, russische und polnische Entsprechungen
  • Tatoeba, Esperanto-Sätze (CC BY 2.0 FR), und Zamenhof, Fundamenta Krestomatio (Projekt Gutenberg): Worthäufigkeiten
  • Wikipedia, Esperanto etymology: Geraldo Mattos, „La deveno de Esperanto“, Fonto, 1987 (84 % lateinisch geprägt, 14 % germanisch, 2 % slawisch oder griechisch im Grundwortschatz); ursprünglicher Wortschatz zu etwa zwei Dritteln romanisch und einem Drittel germanisch
  • Wikipedia, Esperanto und Esperanto grammar: Krunoslav Puškar, „Common criticism of Esperanto: facts and fallacies“, Język. Komunikacja. Informacja 10 (2015), etwa 80 % romanisch; Detlev Blanke, Internationale Plansprachen (1985)
  • Mikael Parkvall, „How European is Esperanto? A typological study“, Language Problems and Language Planning 34(1), 2010
  • Claude Piron, „Esperanto: European or Asiatic language?“, 1981
  • Zum Weiterlesen: Andras Rajki, Etymological Dictionary of the Esperanto Language (E.D.E.L., Budapest 2006), online lesbar (Kopie auf der Seite Verda Reto): rund 3.900 Einträge, bei jedem Esperanto-Wort die entsprechenden Wörter auf Russisch, Litauisch, Polnisch, Jiddisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch und Latein; Bedeutungen werden nicht angegeben
  • Zum Weiterlesen: Ebbe Vilborg, Etimologia vortaro de Esperanto, 5 Bände (Malmö: Eldona Societo Esperanto, 1989–2001), gedrucktes etymologisches Wörterbuch des Esperanto, auf Esperanto verfasst

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